Arbeits- und Gesundheitsschutz zur Chefsache machen; Baden-Württemberg

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Arbeits- und Gesundheitsschutz zur Chefsache machen

Der DGB Baden-Württemberg macht in Zeiten der Corona-Krise auf die besondere Bedeutung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes aufmerksam und verweist zugleich auf personelle Missstände, die in der aktuellen Situation besonders fatal seien. Neben dem DGB Personalreport, der bereits Ende 2019 äußerst bedenkliche Befunde zu Tage brachte und gravierende Lücken im Arbeits- und Gesundheitsschutz auswies, zeige nun auch die Antwort der Bundesregierung auf die parlamentarische Anfrage der Fraktion Die Linke, dass die Zahl der AufsichtsbeamtInnen in den Arbeitsschutzbehörden in Baden-Württemberg seit 2007 von 562 auf nur noch 535 im Jahr 2017 gesunken ist. Der Abstand zwischen zwei Besuchen in einer Betriebsstätte sei binnen eines Jahrzehnts von 10,7 Jahren (2007) auf 26,1 Jahre im Jahr 2017 gestiegen. „Die mangelnde Beratung und fehlende Kontrollen gefährden Menschenleben“, konstatierte Martin Kunzmann, der Vorsitzende des DGB im Land. „Eine deutliche personelle Aufstockung bei den zuständigen Behörden ist absolut überfällig“, so Kunzmann weiter.

Quelle: Beamten-Magazin 05/2020

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