Keine belastbaren Anhaltspunkte für eine Reduzierung des Personalbedarfs; Sachsen

.

Keine belastbaren Anhaltspunkte für eine Reduzierung des Personalbedarfs

Zusätzlich über 40.000 Personalabgänge bis 2030

Zu diesem Ergebnis kommt die Kommission zur Ermittlung des künftigen Personalbedarfs, kurz Personalkommission II, im Freistaat Sachsen. Sie hat untersucht, welche Entwicklungen den künftigen Personalbedarf im Freistaat prägen werden. Dabei wurde die Aufgaben- und Personalstruktur für 1.977 Aufgaben und circa 95.000 Personen in den Blick genommen. Das Ergebnis ist deutlich: In den nächsten Jahren sieht die Kommission keine belastbaren Anhaltspunkte für eine Reduzierung des Personalbedarfs. Im Gegenteil: besonders in den kommenden Jahren müsse es gelingen, Fachkräfte für den öffentlichen Dienst zu gewinnen. Abzusehen sei, dass verschiedene Entwicklungen anhaltend einen höheren Personalbedarf erzeugen würden. Zu diesen würden vor allem die Digitalisierung des öffentlichen Dienstes und Folgewirkungen aus neuen rechtlichen Anforderungen – beispielsweise im Verbraucher-, Umwelt- und Naturschutzrecht – zählen. Zusätzlich verstärkten über 40.000 Personalabgänge bis 2030 die demografische Herausforderung im Bereich des Landespersonals.

Quelle: Beamten-Magazin 07-08/2020

mehr zu: Themen und Inhalte
Startseite | Sitemap | Publikationen | Newsletter | Kontakt | Datenschutz | Impressum
www.beamten-informationen.de © 2021