Dienstunfälle nach Widerstand stiegen; Saarland

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Dienstunfälle nach Widerstand stiegen

151 Dienstunfälle in 2019

Die Zahl der Dienstunfälle nach Widerstands/-Gewalthandlungen gegen PolizeibeamtInnen stieg von 105 im Jahr 2018 auf 151 im Jahr 2019. Durch diese musste fast ein Drittel von den betroffenen PolizistInnen ihren Dienst aufgrund vorübergehender Dienstunfähigkeit beenden. Im Saarland nimmt die GdP die Entwicklung mit großer Besorgnis zur Kenntnis, zumal sich seit 2016 die Zahl derartiger Dienstunfälle fast verdoppelt habe. Laut GdP liegt die Ursache im schwindenden Respekt gegenüber der Polizei und der steigenden Gewaltbereitschaft in Teilen der Bevölkerung. Der Landesvorsitzende der GdP, David Maaß, forderte die Landesregierung wiederholt auf, auch deshalb mehr Personal für die Polizei und die Justiz im Land einzustellen. Zudem erwarte Maaß von der saarländischen Justiz, dass vor allem WiederholungstäterInnen mit empfindlichen Strafen belegt und bestehende Strafrahmen endlich ausgeschöpft werden.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2020

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