Urlaubs- und Arbeitszeitverordnung geändert; Rheinland-Pfalz

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Urlaubs- und Arbeitszeitverordnung geändert

Das Kabinett der Landesregierung hat eine Novellierung der Urlaubsund Arbeitszeitverordnung beschlossen. Eine der wichtigsten Änderungen dabei ist die Anhebung des Zusatzurlaubes im Schichtdienst auf bis zu sieben Tage. Wer zwei Monate Wechselschichtdienst geleistet hat, erhält damit zwei Arbeitstage Zusatzurlaub. Für jeden weiteren Monat wird ein weiterer halber Tag Zusatzurlaub gewährt. Sofern am Ende des Urlaubsjahres ein halber Tag verbleibt, wird dieser auf einen Tag aufgerundet. Schichtdienstleistende, die keinen Wechselschichtdienst leisten, erhalten nach 100 geleisteten Nachtdienststunden zwei Arbeitstage Zusatzurlaub und für jeweils weitere 100 geleistete Nachtdienststunden einen weiteren Tag Zusatzurlaub. Nach Einschätzung der GdP Rheinland-Pfalz vereinfache die in der Verordnung nun geänderte Berechnungsformel das Verfahren enorm. Die Arbeitszeitverordnung verdeutliche in der neuen Fassung zudem, dass innerhalb eines Zeitraums von 24 Stunden eine Mindestruhezeit von 11 zusammenhängenden Stunden zu gewähren ist.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2020

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