Engagierter Ruhestand – Kritik am Verfahren; Telekom

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Engagierter Ruhestand – Kritik am Verfahren

Frühzeitig in den Vorruhestand eintreten, allerdings abschlagsfrei – das ist bei den Postnachfolgeunternehmen seit einiger Zeit möglich. BeamtInnen müssen sich aber über einen Zeitraum von drei Jahren mit 1.000 Arbeitsstunden ehrenamtlich für das Allgemeinwohl engagieren. Möglich wird das dank des Modells des „engagierten Ruhestandes“, das es BeamtInnen der Post, Telekom und Postbank erlaubt, ohne Abzüge vorzeitig aus dem Berufsleben auszuscheiden. Kalt erwischt hat es in diesem Zusammenhang am engagierten Ruhestand Interessierte BeamtInnen der Telekom. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert, die für das Jahr 2020 äußerst kurzfristig bekannt gegebenen Antragsfristen. Zudem könnten ausschließlich BeamtInnen, die bis 1963 (und vorher) geboren wurden, einen Antrag stellen. ver.di teilt den Ärger und Verdruss betroffener BeamtInnen, stellt aber zugleich klar: Einen Rechtsanspruch gibt es auch künftig nicht, denn der engagierte Ruhestand ist im Gesetz als KANN-Regelung ausgestaltet. 

Quelle: Beamten-Magazin 11-12/2019

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