Vereinbarung zum „Gute-KiTa-Gesetz“ unterzeichnet; Hessen

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Vereinbarung zum „Gute-KiTa-Gesetz“ unterzeichnet

Bis 2022 wird der Bund die Kindertagesbetreuung in Hessen mit insgesamt 412 Millionen Euro fördern. So sieht es eine zwischen Hessen und dem Bund getroffene Vereinbarung vor. Der stellvertretende Bezirksvorsitzende des DGB Hessen-Thüringen Sandro Witt sieht in dieser Licht und Schatten: „Alle Akteure haben die Verbesserung des Personalschlüssels priorisiert. Das ist das Ergebnis der langjährigen und entschlossenen Arbeitskämpfe, die die Kolleginnen und Kollegen im Sozialund Erziehungsdienst geleistet haben.“ Richtige Schritte seien auch die Erhöhung der Ausfallzeiten, die verbindliche Leitungsfreistellung sowie die Erhöhung der Grundpauschalen für alle Kinder. Allerdings müsse Hessen seinen eigenen Finanzanteil deutlich erhöhen. „Die vom Land zugesagten Gelder sind eine Mogelpackung. Sie stammen aus dem sogenannten Starke-Heimat-Programm und sind keine zusätzlichen Mittel, sondern Gelder aus den Kommunen“, kritisierte Witt und fügte an: „Genauso negativ ist die erneute Debatte um die Senkung des Fachkräftestandards zu Lasten der Qualität in den KiTas. Dagegen wehren sich der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften entschieden.“ 

Quelle: Beamten-Magazin 11-12/2019

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