Kritik am anhaltenden Zustand; Bayern

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Kritik am anhaltenden Zustand

Die GEW Bayern kritisiert auch in diesem Jahr scharf, dass der Freistaat Lehrkräfte vor den Ferien entlässt und nach den Ferien wieder einstellt. So meldeten sich auch in diesem Jahr zu Beginn oder während der Sommerferien 750 Lehrkräfte arbeitslos. Das ist bundesweit der zweithöchste Wert. Dies belegen die von der Bundesagentur für Arbeit jüngst veröffentlichten Zahlen. Das Phänomen der saisonalen Lehrerarbeitslosigkeit gibt es seit mehreren Jahren. Im Jahr 2017 stieg diese erstmals wieder an. Damals hatten sich bundesweit rund 4.900 Lehrkräfte in den Sommerferien arbeitslos gemeldet. Dieses Jahr waren es bundesweit 5.300 Lehrkräfte. Neben der Tatsache, dass dieses Sparmodell andauernde Jobunsicherheit und unbezahlte Arbeit fördert, handelt es sich um einen Umgang, der nicht nur für die betroffenen Lehrkräfte, sondern auch für den Freistaat Bayern unwürdig ist, kritisiert die GEW. 

Quelle: Beamten-Magazin 11-12/2019

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