Hoher Krankenstand im Justizvollzug; Sachsen-Anhalt

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Hoher Krankenstand im Justizvollzug

Mit der Vereinheitlichung der Erhebung von Krankentagen für das Jahr 2018 hat das Justizministerium in Sachsen-Anhalt eine vermeintlich statistische Verzerrung bei der Erfassung dieser in den Vorjahren behoben. Nachdem zuvor PolizeibeamtInnen als Berufsgruppe mit dem höchsten Krankenstand im öffentlichen Dienst galten, sind es nun im Land Sachsen-Anhalt die Beschäftigten im Justizvollzug. Im Durschnitt belaufen sich die Krankheitstage auf 42,7 Tage im Jahr. Im Vergleich dazu fehlten in Niedersachsen Bedienstete des Justizvollzugs durchschnittlich an 21,58 Tagen. Gewerkschaften sehen die Ursache u. a. in der außergewöhnlichen Belastung der Beschäftigten und fordern mehr Personal für den Justizvollzug, um den vielen krankheitsbedingten Ausfällen entgegen zu wirken.

Quelle: Beamten-Magazin 06/2019

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