Invictus Games sollen nach Deutschland; Soldatinnen

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Invictus Games sollen nach Deutschland

2018 hat die Bundesregierung angekündigt, sich für die Austragung der Invictus Games in Deutschland im Jahr 2022 oder später einzusetzen. Die Spiele wurden 2014 von Prinz Harry, Duke of Sussex, ins Leben gerufen, um die Lebenssituation versehrter SoldatInnen in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und ihnen damit eine größere Anerkennung zuteilwerden zu lassen. Kriegsversehrte SoldatInnen können bei der Sportveranstaltung in insgesamt 12 Sportarten antreten. Dabei steht weniger der sportliche Erfolg sondern insbesondere die Rehabilitation der Betroffenen im Mittelpunkt. Die für die Teilnahme erforderliche regelmäßige, strukturierte Trainingsvorbereitung könne laut Initiatoren den Weg zurück in den Alltag erleichtern. Die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD haben nun einen Antrag in den Bundestag eingebracht, indem sie die Initiative der Bundesregierung als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für versehrte SoldatInnen begrüßen (Drucksache 19/8262). Derzeit würden knapp 3.500 SoldatInnen in mehr als 15 Einsätzen helfen, internationale Konflikte einzudämmen. Nicht wenige von ihnen kämen mit physischen und/oder psychischen Verletzungen zurück. In dem Antrag wird die Bundesregierung unter anderem aufgefordert, sich für eine gezielte Vorbereitung und Qualifikation von SoldatInnen einzusetzen, die an den Wettkämpfen teilnehmen wollen. Dabei sollen sie sich bei der Vorbereitung auch auf die fachliche Expertise der Sportschule der Bundeswehr stützen können. Die nächsten Invictus Games finden 2020 in Den Haag statt.

Quelle: Beamten-Magazin 05/2019

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