München-Zulage soll verdoppelt werden; Bayern

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München-Zulage soll verdoppelt werden

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) nutzte sein traditionelles Grußwort auf der 1. Mai-Kundgebung für eine Überraschung. Er verkündete, dass die SPD-Fraktion im Münchner Stadtrat die Verdoppelung der München-Zulage für die städtischen Beschäftigten anstrebe. Die Verwaltung solle beauftragt werden, dies mit ver.di tarifvertraglich umzusetzen. Die derzeitige Zulage, die die Belastungen durch die teuren Lebenshaltungskosten im Ballungsraum München lindern soll, beträgt rund 134 Euro monatlich. Sie ist in einem Tarifvertrag zwischen der Landeshauptstadt und ver.di vereinbart. Die Zulage erhalten Beschäftigte bis zur Entgeltgruppe 9c bzw. P 12 sowie im Sozial- und Erziehungsdienst bis S 14. Münchens ver.di-Geschäftsführer Heinrich Birner lobt den Vorstoß: „Ein Euro Nettolohn ist wegen der teuren Lebenshaltungskosten in München weniger wert als in Mecklenburg- Vorpommern. Deshalb sind regionale Hochpreiszulagen sinnvoll.“

Quelle: Beamten-Magazin 05/2019

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