Empfehlungen für eine geschlechtergerechte Verwaltungssprache; Niedersachsen

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Empfehlungen für eine geschlechtergerechte Verwaltungssprache

Die Landeshauptstadt Hannover hat im Januar „Empfehlungen für eine geschlechtergerechte Verwaltungssprache“ veröffentlicht. An der Arbeitsgruppe, die diese Empfehlungen erstellt hat, war neben der Verwaltung auch der Gesamtpersonalrat (GPR) der Stadt beteiligt. Von Seiten des GPR werden die Empfehlungen ausdrücklich begrüßt. Dadurch, dass sie in vielen Beispielen alternative Formulierungsmöglichkeiten aufzeigen, geben sie den Beschäftigten
der Verwaltung eine gute Unterstützung an die Hand. So heißt es etwa, dass es in manchen Kontexten weiter sinnvoll sei, die Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ zu verwenden. In vielen Fällen könnten aber auch anderer Formen verwendet werden (z.B. „Guten Tag“ oder „Liebe Gäste“). Ein Behördenschreiben mit der erfrischenden Anrede „Guten Tag!“ dürfte auch Ministerpräsident Stephan Weil gefallen. Dieser hatte jüngst in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung gefordert, dass Politik und Verwaltung sich nicht zu sehr von der Alltagssprache der Menschen entfernen sollten.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2019

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