GEW gegen separaten Unterricht für Geflüchtete und MigrantInnen; Bremen

GEW gegen separaten Unterricht für Geflüchtete und MigrantInnen

Die GEW fordert in einem offenen Brief an die Senatorin für Kinder und Bildung, Claudia Bogedan (SPD), das „teilintegrative Modell“ an allen Bremer Schulen ausnahmslos zu verwirklichen. Dieses Modell ermögliche eine Integration von Geflüchteten und MigrantInnen in Schulen. Die Schulleitungen müssten verpflichtet werden, das Modell umzusetzen, um ein inklusives Schulsystem sicherzustellen, so die GEW. Doch gebe es Gerüchte bezüglich der Pläne zur Einrichtung von sogenannten Kooperationsklassen, wonach künftig Geflüchtete und MigrantInnen über Jahre separat unterrichtet werden sollen. Das widerspreche dem inklusiven Gedanken im Bremer Schulgesetz. Die GEW hat in dem offenen Brief die senatorische Behörde aufgefordert, die Schulen mit mehr Ressourcen zu unterstützen. „Die SchülerInnen benötigen einen gesicherten Platz in Regelklassen, in denen diese durch sprachsensiblen Fachunterricht und kontinuierliche Sprachförderung unterstützt werden“, so GEW Landessprecher Bernd Winkelmann.

Quelle: Beamten-Magazin 07-08/2018

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