Aktion zur Tarifrunde öffentlicher Dienst; Hamburg

Aktion zur Tarifrunde öffentlicher Dienst

Zum Auftakt der diesjährigen Tarifrunde im öffentlichen Dienst kamen Anfang März etwa 300 Beschäftigte aus den Betrieben und Dienststellen des öffentlichen Dienstes vor dem Gewerkschaftshaus am Besenbinderhof zusammen. Sie machten ihre Empörung über das Verhalten der Arbeitgeber deutlich. Nicht nur, dass die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt haben, sie bezeichneten die Forderung nach einer sozialen Komponente (mindestens 200 Euro) als unsozial und die gesamte ver.di-Forderung als „nicht bezahlbar“. ver.di-Landesleiter Berthold Bose hält dieses Gebaren für einen „Skandal“: „Die Steuereinnahmen sprudeln und es ist wichtig, dass die Gehälter im öffentlichen Dienst den Anschluss an die private Wirtschaft nicht weiter verlieren. Gerade in den unteren Einkommensgruppen bedarf es einer angemessenen Tariferhöhung, weshalb die Forderung von monatlich mindestens 200 Euro genau richtig ist. Es kann nicht sein, dass es auch im öffentlichen Dienst immer noch Beschäftigte gibt, die trotz harter Arbeit Schwierigkeiten haben, ein auskömmliches Leben in einer Stadt wie Hamburg zu führen.“ Abschließend verlieh Bose einigen KollegInnen aus städtischen Betrieben stellvertretend für alle Beschäftigten, die sich um das Gemeinwesen verdient gemacht haben, einen „ArbeitnehmerInnen-Oskar“.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2018

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