EVG beschließt Forderungen; Bund

EVG beschließt Forderungen

Beamtenpolitische Agenda

In ihrem Ausblick auf das Jahr 2018 bekennt sich die EVG klar zum Berufsbeamtentum. Sie will sich auch weiterhin für ihre rund 35.000 BeamtInnen im aktiven Dienst bei der Bahn, beim Bundeseisenbahnvermögen (BEV) und beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA) einsetzen. In einem Antrag, den der 2. Ordentliche Gewerkschaftstag der EVG verabschiedet hat, ist die beamtenpolitische Agenda für die nächsten Jahre festlegt: Darin werden unter anderem Forderungen vor dem Hintergrund neuer Anforderungen durch die Digitalisierung beschrieben, bessere Beförderungsmöglichkeiten und die Durchlässigkeit der Laufbahnen angemahnt. Zudem setzt sich die EVG für die Anpassung der wöchentlichen Arbeitszeit für die BeamtInnen an die tariflichen Normen des TVöD ein – das heißt eine Reduzierung von 41 auf 39 Stunden pro Woche. Die EVG kämpft

» EVG fordert Anpassung der wöchentlichen Arbeitszeit an die tariflichen Normen des TVöD «

darum, dass bei künftigen Besoldungsrunden weiterhin aktive BeamtInnen und VersorgungsempfängerInnen gleichgestellt bleiben. Die EVG betont, dass „das BEV auch in den nächsten Jahren noch als selbstständige Behörde“ existiert. Viele Dinge hingen daran, „wie zum Beispiel die gesetzlichen und betrieblichen Sozialeinrichtungen sowie verschiedene anerkannte Selbsthilfeeinrichtungen im Bahnbereich und die Betreuung der rund 161.000 VersorgungsempfängerInnen mit ihren ca. 96.000 Hinterbliebenen.“ Die Krankenversorgung der BundesbahnbeamtInnen (KVB) mit ihren rund 265.000 Versicherten müsse als eigenständige betriebliche Sozialeinrichtung erhalten bleiben. „Dafür muss die KVB die Möglichkeit haben, geeignetes Personal von extern einstellen zu dürfen“, schreibt die EVG in ihrem Ausblick.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2018

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