Besoldung: Wertschätzung sieht anders aus; Baden-Württemberg

Besoldung: Wertschätzung sieht anders aus

Anfang Oktober hatten sich die Spitzen des DGB und der Mitgliedsgewerkschaften mit der Spitze des Baden-Württembergischen Staatsministeriums zum regelmäßigen Meinungsaustausch getroffen. Hauptthema war die Anpassung der Versorgungs- und Besoldungsbezüge. Aufgrund aktueller Urteile waren Änderungen am bereits im Parlament befindlichen Gesetzentwurf, der auf einer geschlossenen Vereinbarung mit Beamtenbund und Richterbund basierte, notwendig geworden. Der DGB forderte die grün-schwarze Landesregierung auf, die Ergebnisse der Tarifverhandlungen jetzt doch zeit- und wirkungsgleich auf die Beamtenschaft

Gabi Frenzer-Wolf, stellvertretende DGB-Landesvorsitzende, Staatsminister Klaus-Peter Murawski (beide vorne mittig) und VertreterInnen der Mitgliedsgewerkschaften beim Spitzengespräch. Foto: Dominik Gaugler

zu übertragen. Die Landesregierung wollte jedoch den Geist der geschlossenen Vereinbarung – Sparen zu Lasten der Beamtenschaft – wahren. Die Bezüge steigen nun zum 1. März 2017 um 2 Prozent, abzüglich 0,2 Prozentpunkte für die Versorgungsrücklage, und zum 1. Juli 2018 um 2,675 Prozent. Dazu gibt es zum 1. März 2018 Einmalzahlungen bis zur Besoldungsgruppe A 11. Die beschlossenen Änderungen bedeuten zwar ein leichtes Plus im Geldbeutel der BeamtInnen, Wertschätzung sieht für den DGB jedoch anders aus.

Quelle: Beamten-Magazin 11-12/2017

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