Finanzierung von Kita- und Hortpersonal; Sachsen-Anhalt

Finanzierung von Kita- und Hortpersonal

Ende September hat der Landesrechnungshof (LRH) den Sonderbericht „Prüfung der Finanzierung der Kindertageseinrichtungen und -tagespflege nach dem Kinderförderungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (KiFöG)“ vorgestellt. Darin kritisiert er das vom Gesetzgeber gewählte Finanzierungssystem. Bislang beteiligt sich das Land mit pauschalen Zuweisungen an die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe an den Kosten der Träger der Tageseinrichtungen. Der LRH rät zu einer Umstellung auf eine prozentuale Beteiligung an den tatsächlichen Personalkosten. Die GEW hatte diesen Vorschlag bereits 2013 gemacht, als das KiFöG novelliert wurde. Der LRH weist zudem darauf hin, dass das Land keine bzw. nur unzureichende Vorgaben zur Sicherung von Mindestqualitätsstandards der Förderung und Bildung von Kindern in Tageseinrichtungen mache. Der Bericht zeige, dass die Umsetzung des gesetzlichen Bildungsauftrages nur möglich sei, wenn mehr Personal vorgehalten werde, meint Eva Gerth, Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt.

Quelle: Beamten-Magazin 10/2017

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