Lisa Kranz, Politische Referentin, Abteilung Öffentlicher Dienst und Beamtenpolitik beim DGB-Bundesvorstand; Editorial

Foto: Simone M. Neumann

Lisa Kranz
Politische Referentin, Abteilung Öffentlicher Dienst und Beamtenpolitik beim DGB-Bundesvorstand

Liebe Leserinnen und Leser,

würden Sie freiwillig hinter Gitter gehen? Justizvollzugsbedienstete tun es. Aber wie sieht eigentlich deren Arbeitsalltag aus? Welche Aufgaben haben Beamtinnen und Beamte im allgemeinen Vollzugsdienst? Ihnen ist die neue Ausgabe gewidmet. Die Vielfalt des Berufs beschreibt Johann Jungtäubl, Justizvollzugsbeamter und Personalratsvorsitzender in der JVA Straubing, im Titelbeitrag. Schnell wird klar, dass die Beschäftigten weit mehr sind als „Schließer“ und „Wärter“. Sie leisten mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Inhaftierten soll durch Resozialisierung währen der Haft der Weg in ein Leben ohne Straftaten erleichtert werden. Genau dieser Ansatz ist allerdings auf Grund von Sparmaßnahmen in Gefahr. Überstundenberge – allein die bayerischen Justizvollzugsbediensteten schieben derzeit weit über 350.000 Überstunden vor sich her –, hohe Krankenstände und fehlende Nachwuchskräfte prägen auch diesen Bereich des öffentlichen Dienstes.

Damit das nicht so bleibt, machen sich der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften für eine Zeitenwende im öffentlichen Dienst stark. Über die notwendigen Schritte wollen wir mit Ihnen am 28. und 29. November beim Schöneberger Forum in Berlin diskutieren. Wir freuen uns auf Sie!

Viele Grüße
Lisa Kranz

Quelle: Beamten-Magazin 10/2017

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