GEW-Positionen zur Bundestagswahl; Bildungspolitik

GEW-Positionen zur Bundestagswahl 

Die Politik muss endlich mehr Geld für Bildung zur Verfügung stellen und den Rechtsrahmen für deren Qualität verbessern. Das fordert die GEW mit Blick auf die Bundestagswahl 2017. Im August stellte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe die 15 Positionen der Gewerkschaft zur Bundestagswahl vor. Zuvor hatte sich Tepe auf ihrer Tour „GEW in Bildung unterwegs“ selbst ein genaues Bild vom Zustand vieler Bildungseinrichtungen machen können. „Marode Schulen, große Qualitätsunterschiede beim Kita-Angebot, Fachkräftemangel insbesondere an Schulen und in Kitas, zu wenige Dauerstellen an Hochschulen, reformbedürftige Lehrkräfteausbildung, zu kleines BAföG für zu wenige Studierende, schlechte Bezahlung der Lehrkräfte in der Weiterbildung“, fasst Tepe die Mängel zusammen. Zu den Kernforderungen der GEW zählen unter anderem die Sanierung, Modernisierung und der Neubau von Schulen und Hochschulen. „Eine neue Bundesregierung muss die Qualität im Ganztag verbessern“, so Tepe weiter. Notwendig sei auch ein bundesweites Kita-Qualitätsgesetz, das hohe Standards verbindlich festsetze. Zur Ausbildung von Lehrkräften forderte Tepe: „Wir brauchen eine ‚Qualitätsoffensive LehrerInnenbildung‘, um zukünftige Lehrerinnen und Lehrer gezielt auf Vielfalt in den Klassenräumen vorzubereiten.“ Sämtliche GEW-Positionen zur Bundestagswahl sind auf der Internet-Seite der Gewerkschaft abrufbar.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2017

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