GEW: Keine populistischen Schnellschüsse; Nordrhein-Westfalen

GEW: Keine populistischen Schnellschüsse

Breit diskutierte, ausreichend finanzierte und nachhaltig wirksame Lösungen für die Schulpolitik – und keine populistischen Schnellschüsse: Das erwartet die GEW von der neuen schwarz-gelben Landesregierung. Kernaufgaben für die neue Legislaturperiode seien die Chancengleichheit im Schulsystem, eine tragfähige Perspektive für die Inklusion sowie die Bekämpfung von Lehrkräftemangel und Unterrichtsausfall. Schulen mit schwierigen sozialen Bedingungen müssten unterstützt werden, um den engen Zusammenhang zwischen dem individuellen Schulerfolg und den sozialstrukturellen Merkmalen des Schulstandorts aufzubrechen, fordert die GEW-Landesvorsitzende Dorothea Schäfer. Akuten Handlungsbedarf sieht die GEW beim teils dramatischen Lehrkräftemangel. Trotz millionenfacher Mehrarbeitsstunden der Lehrkräfte könne die Unterrichtsversorgung nicht sichergestellt werden. Deshalb will die Gewerkschaft eine Stellenreserve von acht Prozent.

Quelle: Beamten-Magazin 06/2017

mehr zu: Themen und Inhalte
Startseite | Sitemap | Publikationen | Newsletter | Kontakt | Datenschutz | Impressum
www.beamten-informationen.de © 2021