Volksinitiative für Inklusion; Hamburg

Volksinitiative für Inklusion

Die Zwischenbilanz ist hervorragend: 10.386 Unterschriften wurden in nur sechs Wochen für die Volksinitiative „Gute Inklusion“ in Hamburg gesammelt. Das gaben die OrganisatorInnen Anfang März bekannt. Sie wollen die Aktion intensiv fortsetzen: „Vor allem brauchen wir noch sehr viele Unterschriften, um den Druck auf Senat und Bürgerschaft zu erhöhen, unsere Forderungen umzusetzen.“ Die Volksinitiative hat das Ziel, die personellen und räumlichen Rahmenbedingungen für die schulische Inklusion deutlich zu verbessern. Im Mittelpunkt steht die Forderung nach einem gemeinsamen Lernen von SchülerInnen mit und ohne Behinderung bzw. sonderpädagogischem Förderbedarf. Ab 1990 war Hamburg in dieser Hinsicht bundesweit Vorreiter, seit 2009 ist das Recht auf schulische Inklusion auch im Schulgesetz verankert. Dennoch kam es ab 2012 zu massiven Kürzungen beim dafür notwendigen pädagogischen Personal, es mangelt an Räumlichkeiten und Barrierefreiheit. Die OrganisatorInnen der Volksinitiative fordern Verbesserungen in all diesen Bereichen und werden dabei unter anderem auch von der GEW unterstützt.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2017

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