Reif für Olympia?; Digitale Verwaltung

Reif für Olympia?

Im Berliner Olympiastadion fand Anfang Mai der 4. Fachkongress des IT-Planungsrates statt. Von der Digitalisierung des Asylverfahrens über Informationssicherheit bis hin zur E-Akte bot er spannende Foren zu aktuellen Modernisierungsthemen. Erneut im Fokus stand die Frage: Was müssen Verwaltungsbeschäftigte über E-Government und die Weiterentwicklung der digitalen Verwaltung wissen? Das entsprechende Projekt des IT-Planungsrates unterscheidet die Kompetenzanforderungen je nachdem, in welche von 19 verschiedenen Rollen Beschäftigte in ihrer Tätigkeit schlüpfen – sei es im Bereich der Organisationsgestaltung, in der IT-Koordination oder -Dienstleistung oder als einzelne NutzerInnen. Es geht also um Kompetenzanforderungen an alle, die in der Verwaltung arbeiten. „Die einzelne Beschäftigte braucht mehr als das Wissen, wie man eine Anwendung bedient“, erklärte Prof. Dagmar Lück-Schneider, Sprecherin der Fachgruppe Verwaltungsinformatik der Deutschen Gesellschaft für Informatik, „es geht um eine kritische Distanz zu Anwendungen.“ Die Beschäftigten müssten in der Lage sein, Visionen zu entwickeln, wie ihre Arbeit alternativ mit Hilfe von IT gestaltet werden könnte. „Die Beschäftigten sind es, die nach unserer Vorstellung Verbesserungen nach oben reichen und anstoßen.“

Quelle: Beamten-Magazin 05/2016

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