Teilhabe und Selbstbestimmung; Niedersachsen

Teilhabe und Selbstbestimmung

In Niedersachsen haben Landesregierung und DGB eine Vereinbarung zur gleichberechtigten und selbstbestimmten Teilhabe Schwerbehinderter am Berufsleben im öffentlichen Dienst abgeschlossen. Sie gilt nicht nur für schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Menschen, sondern unter Vorbehalt auch für Menschen, die eine entsprechende Anerkennung beantragt haben.

Haben StellenbewerberInnen auf Grund einer Schwerbehinderung eine geringere Eignung als MitbewerberInnen, muss zunächst geprüft werden, ob dies durch technische oder andere Maßnahmen kompensiert werden kann. Nur wenn das nicht der Fall ist und genau die fehlenden Eigenschaften oder Fähigkeiten für die Stelle unverzichtbar sind, kommen die geeigneteren MitbewerberInnen zum Zug. Andernfalls sind – bei gleicher Eignung – schwerbehinderte BewerberInnen zu bevorzugen. Daneben enthält die Vereinbarung eine ganze Reihe von Regelungen, beispielsweise zur Prävention, beruflichen Förderung und Bildung.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2016

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