Vier von Zehn prekär; Berlin

Vier von Zehn prekär

Vier von zehn Beschäftigten in der Hauptstadt sind atypisch beschäftigt, etwa in Minijobs, Leiharbeit oder auf befristeten Stellen. Nach einer Gewerkschaftskonferenz zum Erfahrungsaustausch im Januar legte der DGB Berlin-Brandenburg am 6. April mit seiner Tagung „Prekäre Beschäftigung in Berlin: Was ist zu tun?“ nach. Mit VertreterInnen aus Politik und Arbeitgeberverbänden diskutierte er die Berichte aus der Praxis und gewerkschaftliche Lösungsvorschläge. Nicht nur LandespolitikerInnen präsentierten ihre Konzepte für Gute Arbeit, mit denen sie zur Abgeordnetenhauswahl im September antreten. Mit Thorben Albrecht, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales stellte auch ein Vertreter der Bundesregierung deren Handlungsansätze vor. Der DGB forderte in einer abschließenden Resolution, das Land Berlin solle von sachgrundlosen Befristungen in Verwaltungen und landeseigenen Betrieben absehen. Die Ausgliederung von Betriebsteilen aus landeseigenen Betrieben müsse rückgängig gemacht bzw. mindestens der Grundsatz gleicher tariflicher Bezahlung durchgesetzt werden.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2016

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