Gegen die Bremser aus der CSU; Bayern

Gegen die Bremser aus der CSU

Rund 3.000 Menschen demonstrierten am 9. April in München gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen. Ein Problem, dass auch im öffentlichen Dienst um sich greift, wie jüngst der Fall der Münchner Universitätskliniken zeigte (BM berichtete). Dem setzte der DGB-Chef Reiner Hoffmann eine gewerkschaftliche Losung entgegen: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Schluss mit den Beschäftigungsverhältnissen zweiter Klasse!“ Ausdrücklich wandte sich der Protest auch gegen die CSU. Denn der kleinste Koalitionspartner blockiert seit Monaten den Entwurf zur Regelung von Leiharbeit und Werkverträgen von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD). „Das, was im Gesetzentwurf steht, wird nicht alles verhindern“, erklärte Hoffmann, „aber es wäre ein erster wichtiger Schritt, um die Würde der arbeitenden Menschen in Zukunft besser zu schützen.“ Hoffmann verwies auf die Präambel des Koalitionsvertrages. Dort heißt es: „Wir werden den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen verhindern.“

Quelle: Beamten-Magazin 04/2016

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