Fördern statt Sortieren!; Bildung

Fördern statt Sortieren!

Am 10. Februar 2016 legte die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ihre internationale Studie über leistungsschwache SchülerInnen vor. Deutschland werden darin Mängel bei der Förderung dieser SchülerInnen attestiert. So verlangt die OECD mehr bedarfsgerechte Ressourcen und Maßnahmen gegen den Lehrkräftemangel. Auch die schulische Selektion hierzulande, also die Aufteilung auf unterschiedliche Schulzweige, wird kritisiert. „Um die Leistungen und Chancen der Kinder und Jugendlichen im deutschen Bildungssystem zu verbessern, brauchen wir ein inklusives Schulwesen, in dem mehr Ressourcen dorthin fließen, wo sich Probleme konzentrieren“, erklärte GEW-Vorstandsmitglied Ilka Hoffmann. Stattdessen engagiere sich die Kultusministerkonferenz für Hochbegabte. Diese kämen jedoch aus privilegierten Gesellschaftsschichten. „Notwendig ist indes, die frühkindliche Bildung auszubauen und das Sitzenblieben abzuschaffen“, forderte Hoffmann. Außerdem müssten sozial benachteiligte junge Menschen beispielsweise in Mathematik gezielt unterstützt werden.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2016

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