Die 30-Milliardenlücke; Bildung und Forschung

Die 30-Milliardenlücke

Auf dem Dresdner Bildungsgipfel 2008 vereinbarten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die MinisterpräsidentInnen der Länder, ab 2015 zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Bildung und Forschung zu investieren. Sieben Prozent in Bildung und drei in Forschung. „Von diesem Ziel sind wir immer noch meilenweit entfernt“, sagte GEW-Vorstandsmitglied und Bildungsfinanzexperte Ansgar Klinger im Dezember letzen Jahres mit Blick auf den jüngsten Bildungsfinanzbericht des Statistischen Bundesamtes. Danach sind die öffentlichen Bildungsausgaben im Jahr 2014 auf gut 120 Milliarden Euro gestiegen. Das entspricht einem Anteil von sechs Prozent am BIP. Damit ist Deutschland noch einen Prozentpunkt von dem avisierten Wert von sieben Prozent entfernt. Was sich in Prozentpunkten überschaubar anhört, offenbart in absoluten Zahlen allerdings eine gewaltige Finanzierungslücke: Ein Prozentpunkt des BIP macht etwa 30 Milliarden Euro aus.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2016

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