Straßenbaubehörde bleibt auf der Strecke; Sachsen-Anhalt

Straßenbaubehörde bleibt auf der Strecke

Ab dem Winter 2016/17 sollen in Sachsen-Anhalt 1.300 Kilometer öffentlicher Straße nicht mehr öffentlich sondern von privaten Dienstleistern von Schnee und Eis geräumt werden. Die dazu erforderlichen Mittel gab der Finanzausschuss Ende November frei. Der

Privatisierung war ein massiver Kahlschlag bei der Straßenbaubehörde voraus gegangen. Zuletzt hatte sie gar niemanden mehr ausgebildet. So kann sie inzwischen nur noch mit notdürftigen Plänen den Winterdienst aufrechterhalten. Jüngste Planungen sahen vor, für die Winterzeit Beschäftigte befristet einzustellen sowie Kleinunternehmer mit Fahrzeugen des Landes die Straßen streuen zu lassen. Werner Theis, Fachbereichsleiter der Gewerkschaft ver.di, kritisierte die Privatisierung scharf: „Alle Erfahrungen in anderen Ländern bestätigten, dass ein privatisierter Winterdienst teurer und schlechter wird.“

Quelle: Beamten-Magazin 11.-12/2015

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