Lisa Kranz, Politische Referentin, Abteilung Öffentlicher Dienst und Beamtenpolitik beim DGB-Bundesvorstand; Editorial

Lisa Kranz
Politische Referentin, Abteilung Öffentlicher Dienst und Beamtenpolitik beim DGB-Bundesvorstand

Foto: Simone M. Neumann

Liebe Leserinnen und Leser,

6.000, 4.000, 2.500, 1.000 – die Zahlen ließen sich fortsetzen. Es sind die Angaben der Kultusministerien zu den neu eingestellten Lehrerinnen und Lehrern für das gerade begonnene Schuljahr 2015/2016. Die Länder lassen den „reibungslosen Start“ des Schuljahrs verlauten. Aussagekräftig sind die Daten allerdings erst, wenn man ihnen die ausscheidenden Lehrkräfte und die Schülerzahlen gegenüber stellt. Daran muss sich die Analyse anschließen. Können alle Aufgaben, die die Schule erfüllen soll, wirklich mit dem vorhandenen Personal und unter guten Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten umgesetzt werden? In diesem Kontext ist die Personalbedarfsplanung für den öffentlichen Dienst immer ein politisches Thema. In dieser Ausgabe stellen wir das am Beispiel des Schulwesens heraus.

Marlis Tepe, die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, bringt das Dilemma der Lehrkräftebedarfsplanung in ihrem Kommentar „Lehrkräftebedarf: Musterbeispiel für Fehlsteuerung“ auf Seite 6 auf den Punkt.

Stadt Mülheim an der Ruhr wurde mit Plänen für einen massiven Stellenabbau in der Stadtverwaltung konfrontiert. Daraufhin begann der Kampf gegen die Streichungen. Personalratsvorsitzender Dirk Neubner macht deutlich, warum eine starke Interessenvertretung der Beschäftigten gerade in Zeiten der Kürzungspolitik so wichtig ist.

Mit freundlichen Grüßen

Quelle: Beamten-Magazin 09/2015

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