Ungleichheit hemmt Wirtschaftswachstum; Zahlen, Daten, Fakten

Ungleichheit hemmt Wirtschaftswachstum

In ihrem aktuellen Sozialbericht stellt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Daten zur Ungleichheit von Vermögen und Einkommen in 17 OECD-Staaten vor. So habe die Ungleichheit in den letzten 30 Jahren in den meisten Industriestaaten zugenommen. Für die betroffenen Volkswirtschaften ziehe dies ein gehemmtes Wirtschaftswachstum nach sich. Bei der Steigerung der Einkommensungleichheit lag Deutschland in der ersten Hälfte der 2000er-Jahre besonders weit vorn. Dies hänge mit der Zunahme atypischer Beschäftigung zusammen. Die Zahl solcher Arbeitsverhältnisse sei zwischen 1995 und 2007 um 13 Prozent gestiegen. Weniger Ungleichheit könnte laut OECD unter anderem durch mehr Vollzeitbeschäftigung von Frauen, eine Förderung der Beschäftigungsmöglichkeiten und Arbeitsplatzqualität, die Stärkung von qualitativ hochwertiger Aus- und Weiterbildung sowie bessere Steuer-Transfer-Systeme erreicht werden. Die konkreten Vorschläge für Deutschland sind nachzulesen unter:

www.oecd.org/berlin/publikationen/In-It-Together_Laendernotiz-Deutschland.pdf

Größte Zuwächse für Topverdiener

Seit 1985 stiegen die Einkommen* in 17 OECD-Staaten der …

* verfügbares Haushaltseinkommen

Quelle: OECD 2015 | © Hans-Böckler-Stiftung 2015

Quelle: Beamten-Magazin 06/2015

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