Bündnis für Inklusion; Bremen

Bündnis für Inklusion

Im Juni 2009 hat die Bremer Bürgerschaft beschlossen, dass alle Kinder und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf das Recht zustehen soll, allgemeine Schulen zu besuchen. Um diesen vor sechs Jahren angestoßenen Prozess zu unterstützen und voranzutreiben, haben sich mehrere Organisationen – darunter auch die GEW Bremen – zu einem Bündnis zusammengeschlossen. Dieses hat sich in einem ersten Schritt mit einem Memorandum an die politischen Entscheidungsträger gewandt. Darin werden in zwölf Punkten die für eine erfolgreiche Inklusion erforderlichen Anforderungen aufgelistet, ohne deren Umsetzung die mit dem inklusiven Unterricht einhergehenden Herausforderungen nicht zu bewältigen seien. Dazu zählen laut Bündnis neben einem ausreichenden Zeitkontingent für die multiprofessionelle Kooperation der LehrerInnen, SonderpädagogInnen, ErzieherInnen und SozialpädagogInnen auch Bildungspläne,

die für das gemeinsame Lernen von SchülerInnen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf geeignet sind, sowie eine Kompetenz- und entwicklungsorientierte Lern- und Leistungsrückmeldung, die verbindlich für alle
Grund- und Oberschulen sein sollen.

Quelle: Beamten-Magazin 05/2015

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