Evaluieren, was fehlt; Brandenburg

Evaluieren, was fehlt

Rund vier Jahre ist es her, dass der brandenburgische Landtag die Strukturreform „Polizei 2020“ auf den Weg brachte. Der personelle Kahlschlag war schlicht so weit fortgeschritten, dass die bestehenden Strukturen nicht mehr unterlegt werden konnten. Von den vielen Veränderungen stach besonders die Schließung zahlreicher Wachen hervor, die die GdP mit einer von 97.000 BürgerInnen unterzeichneten Volksinitiative zu verhindern suchte. Die Landesregierung hat nun eine Evaluierungskommission eingesetzt. In deren Unterarbeitsgruppen wurden zahlreiche Fragen zur Polizeistruktur formuliert. Ausgewählte MitarbeiterInnen sollen diese nun beantworten. Die GdP ist selbst in den Unterarbeitsgruppen vertreten und hat bereits umfangreiche Detailforderungen beraten. Dazu gehört beispielsweise eine personelle Mindestbesetzung im Wechselschichtdienst. Die bisherigen Erfolge können der GdP Mut machen. So hat die im Herbst erneuerte Koalition von SPD und Linken sich in ihrem Vertrag auf eine Zielzahl von 7.800 PolizistInnen festgelegt – 800 mehr als noch vor vier Jahren.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2015

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