Grundschulen bleiben; Sachsen-Anhalt

Grundschulen bleiben

Kaum waren zu Beginn dieses Schuljahres 31 Grundschulen geschlossen, da entbrannte in Sachsen-Anhalt der Streit um weitere Schließungen. In ihrem Koalitionsvertrag hatten sich CDU und SPD vor drei Jahren darauf geeinigt, dass die Mindestschülerzahl für ländliche Grundschulen ab dem Schuljahr 2017/18 von 60 auf 80 steigen soll. Nach Protesten ist dieses Vorhaben nun vom Tisch. Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD) verwies auf einen Kompromiss mit allen Landtagsfraktionen. Die GEW hatte mehrfach an die Parteien appelliert, eine übergreifende Lösung zu finden. Nur so sei ein echter Schulfrieden möglich. „Unsere Grundschulen müssen endlich wieder in Ruhe arbeiten können, um ihren schwierigen Aufgaben unter anderem durch den zunehmenden gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Förderbedarf auch weiter gerecht werden zu können“, erklärte der Landesvorsitzende der GEW, Thomas Lippmann. Entscheidend sei, dass die Lösungen halten – nicht nur bis zum nächsten Wahltermin 2016.

Quelle: Beamten-Magazin 10/2014

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