Behördengänge 2020 entbehrlich; Bund

Behördengänge 2020 entbehrlich

Die Bundesregierung setzt sich mit den am 8. April 2014 im Kabinett beschlossenen Eckpunkten zum Programm „Digitale Agenda 2020“ ehrgeizige Ziele. So sollen ab 2020 Behördengänge weitgehend entbehrlich werden, es sei denn, eine Bürgerin oder ein Bürger wünscht dies oder ein persönliches Erscheinen ist erforderlich. Als mittelfristige Ziele werden auch Bürokratieabbau und Kostenersparnis genannt. Dazu soll vermehrt ressortübergreifend und mit den Ländern zusammen gearbeitet werden. Neben der Definition zahlreicher digitaler Angebote enthält das Papier auch knappe Festlegungen zur Personal- und Organisationsentwicklung. So sollen externe Beratungen zurückgefahren werden, in dem die Bundesverwaltung eigene Kompetenzen für IT- und Prozessberatung aufbaut. Dieser Ansatz wird indes begrenzt bleiben. Es sollen nur ausgewählte Projekte in den Ressorts auf diese Weise unterstützt werden, etwa die Einführung der E-Akte. Daneben sollen die Kompetenzen der Beschäftigten der Bundesverwaltung in den Bereichen Digitalisierung, Datenschutz, IT, Informationssicherheit und E-Government gestärkt werden. Die dafür nach den Eckpunkten als erforderlich erachteten Fortbildungsmaßnahmen, das aktive Veränderungsmanagement und die Maßnahmen zum Kulturwandel werden im Sommer konkretisiert, wenn das Bundesinnenministerium seinen Programmentwurf auf Grundlage der Eckpunkte vorlegt.

Quelle: Beamten-Magazin 05/2014

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