Schlechte Noten für Bildungspolitik; Bayern

Schlechte Noten für Bildungspolitik

Trotz akuten Lehrermangels an Gymnasien und Realschulen finden erfolgreich ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer in Bayern keine Stelle. Deshalb rief die von Lehrkräften neu gegründete Initiative „Bewegung in Bildung“ gemeinsam mit der GEW dazu auf, am 8. März 2014 in München für eine bessere Bildungspolitik zu demonstrieren. Die rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demonstration attestierten Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) „bildungsfern“ zu sein. Eine der Hauptforderungen war die Rücknahme von Stellenstreichungen, da sie Nachwuchskräften jede Perspektive nähmen. Weitere Themen der Redebeiträge waren Klassengrößen von über 30 Schülerinnen und Schülern sowie die Ausbeutung von Referendaren und Referendarinnen als billige Arbeitskräfte. GEW-Landesvorsitzende Gele Neubäcker forderte „die Übernahme aller erfolgreich ausgebildeten Lehrer und Lehrerinnen an „ihrer“ Schulart, solange ein pädagogischer Bedarf besteht.“ 

Für eine gute Zukunft mittels guter Bildung: Demonstration am 8. März in München.
Foto: GEW Bayern 

Quelle: Beamten-Magazin 03/2014

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