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Gewerkschafter helfen!

Spenden für die Opfer des Taifuns

Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften wollen zur Katastrophenhilfe für die Überlebenden des Wirbelsturms „Hayan“ beitragen. Der Taifun hat auf den Philippinen mindestens 4.000 Opfer gefordert und ganze Städte zerstört. Die Menschen in den Trümmern hungern und sind von Seuchen bedroht.

Der DGB wendet sich mit einem eindringlichen Aufruf an Gewerkschaftsmitglieder: „Die Menschen in der Region rund um die Insel Leyte mit ihrer Regionalhauptstadt Tacloban stehen vor dem Nichts – sie brauchen jede erdenkliche Hilfe.“ Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften bitten darum, für die Opfer des Taifuns „Hayan“ auf den Philippinen zu spenden. Der Wirbelsturm von bisher nicht gekannter Wucht war Anfang November über den Pazifik und die südostasiatische Inselgruppe hinweggefegt. Die Böen erreichten nach Angaben von Meteorologen Geschwindigkeiten von bis zu 275 Kilometern in der Stunde. Der Sturm riss Häuser nieder, verursachte Überschwemmungen und zerstörte Straßen und Stromleitungen. Mindestens 4.000 Menschen verloren nach Angaben der philippinischen Regierung ihr Leben, die Vereinten Nationen sprechen von zwölf Millionen vom Sturm betroffenen Menschen. Die Stadt Tacloban ist nur noch ein Trümmerfeld.

„Hunderttausende Menschen haben ihr Dach über dem Kopf verloren und stehen vor den Trümmern ihrer Existenz“, teilt der DGB mit. „Hinzu kommen Hunger und die Bedrohung durch Seuchen.“ Die Infrastruktur der Region sei stark beschädigt, heißt es in der Mitteilung weiter, die Versorgung mit Nahrungsmitteln nicht gesichert, Verletzte könnten nur in behelfsmäßigen Krankenzelten versorgt werden. „Selbst wenn die Stromversorgung wieder funktioniert und die Region mit ausreichend Nahrungsmitteln versorgt wird, stehen die Menschen vor der Herausforderung, ihre Häuser und die Infrastruktur wieder aufzubauen“, verdeutlicht der DGB und fügt hinzu. „Wir erklären uns solidarisch mit den Menschen auf den Philippinen und wollen helfen.“

Die Spenden werden nach Auskunft des DGB an Partnerorganisationen auf den Philippinen weitergeleitet. Diese würden von der gewerkschaftsnahen Friedrich-Ebert-Stiftung, die in dem Staat ein Büro unterhält, als vertrauenswürdig angesehen. Der DGB versichert: „Diese Organisationen haben Erfahrung in der schnellen, gezielten Katastrophenhilfe.“

Quelle: Beamten-Magazin 11-12/2013

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