Rechnungshof: Land muss 30.000 Stellen streichen; Baden-Württemberg

Rechnungshof: Land muss 30.000 Stellen streichen

Die geforderten Stellenstreichungen in Baden-Württembergs öffentlichem Dienst lösen beim DGB Empörung aus. Laut Landesrechnungshof müsse das Land bis 2020 nahezu 30.000 Arbeitsplätze streichen, um die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse einzuhalten. Sie verpflichtet die Länder ab 2020 nur noch konjunkturell bedingte Schulden aufzunehmen. „Ein solch massiver personalpolitischer Kahlschlag im öffentlichen Dienst des Landes wäre eine Kampfansage an die Gewerkschaften“, so der DGB-Landesvorsitzende Nikolaus Landgraf. Der Rechnungshof solle sich dafür stark machen, dass die öffentlichen Haushalte ihre Einnahmen steigern, statt nur „die alte Leier vom Personalabbau zu spielen“.

Quelle: Beamten-Magazin 07/08.2013

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