13.000 Menschen unterstützen Aktion gegen befristete Beschäftigung; Bayern

13.000 Menschen unterstützen Aktion gegen befristete Beschäftigung

In Bayern haben 13.000 Menschen mit ihrer Unterschrift gegen prekäre Beschäftigung beim Freistaat protestiert. ver.di, GdP, GEW und IG BAU sammelten die Unterschriften bei der Aktion „Zukunft jetzt" und übergaben die Listen am 29. April an Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer (CSU). Hintergrund der Initiative sei die Weigerung der Ministeriumsspitze, mit den Gewerkschaften Gespräche über Entfristungen, Altersteilzeit sowie Ausbildung und Übernahme zu führen, so der stellvertretende Landesbezirksleiter von ver.di, Norbert Flach. Über 32 Prozent aller staatlichen Arbeitsverhältnisse seien befristet. Flach wies darauf hin, dass die CSU-Landtagsfraktion noch im Januar beschlossen habe, dass prekäre Arbeitsverhältnisse, darunter Befristungen, auf das betrieblich erforderliche absolute Minimum reduziert werden sollen. Die Unterschriften seien als Weckruf für die Spitze des Hauses gedacht, sagte er und rief ins Bewusstsein: „Beschäftigte beim Freistaat sind nicht in erster Linie Kostenfaktoren, sondern vor allem Leistungsträger und Menschen."

Norbert Flach, ver.di (links) übergibt die Unterschriften an Staatssekretär Pschierer.
Foto: Sterr/ver.di Bayern

Quelle: Beamten-Magazin 05/2013

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