GEW ruft zu Protest gegen Arbeitsbedingungen auf; Hamburg

GEW ruft zu Protest gegen Arbeitsbedingungen auf

Die GEW ist unzufrieden mit Plänen der Hamburger Bildungsbehörde zur Arbeitsentlastung von Lehrerinnen und Lehrern. Sie bemängelt, die Entlastungen bezögen sich ausschließlich auf Aufgaben abseits des Unterrichts wie Prüfungen, Korrekturen, Lernentwicklungsgespräche und Lehrplanarbeit. So soll einer der drei verbindlichen Präsenztage abgeschafft werden. „Gemessen an den Vorschlägen unserer Kolleginnen und Kollegen zur Arbeitsentlastung, die wir in einer großen Online-Befragung im Frühjahr erhoben haben, bleiben die Ankündigungen des Senators hinter den Erwartungen zurück“, beklagen Klaus Bullan und Sigrid Strauß vom Landesvorstand der GEW. Sie kritisieren: „Eine grundsätzliche  Überprüfung des Arbeitszeitmodells findet nicht statt. Damit bleibt das Hauptübel der großen Belastung der Lehrerarbeit erhalten.“ Mit einem Aktionstag am Aschermittwoch will die GEW deutlich machen, dass die Betroffenen die Belastung nicht mehr länger hinnehmen. In den Schulen sollen die Probleme am 13. Februar thematisiert werden. Dazu gehören laut GEW die zu hohe Zahl an Unterrichtsstunden, eine Vielzahl an Konferenzen, zu viele Prüfungen und Korrekturen, zu große Klassen und fehlende Räume. Für den Nachmittag ist eine Demonstration angekündigt, bei der auch die Kritik am derzeit praktizierten Arbeitszeitmodell bekräftigt werden soll.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2013

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