„Reförmchen“ der W-Besoldung; Bund

„Reförmchen“ der W-Besoldung

Infolge des Bundesverfassungsgerichtsurteils zur hessischen Professorenbesoldung vom 14.02.2012 (AZ.: 2 BvL 4/10) handelt nun auch der Gesetzgeber auf Bundesebene und sieht eine Neustrukturierung der W-Besoldung vor. Künftig soll das Grundgehalt der W2- sowie der W3-Professuren nach drei Erfahrungsstufen mit einer Laufzeit von je sieben Jahren gestaffelt werden. Zudem sieht der Gesetzentwurf, der Mitte Januar im Kabinett beschlossen werden soll, eine Erhöhung der Grundgehaltsbeträge vor. Der DGB kritisierte in seiner Stellungnahme sowie in dem bereits erfolgten Beteiligungsgespräch insbesondere die vorgesehene Nichtberücksichtigung von Zeiten einer Juniorprofessur oder der Kinderbetreuung. Auch stelle die Herabsetzung der Höchstgrenze für den Anteil der ruhegehaltsfähigen Leistungsbezüge eine versteckte Einsparmaßnahme dar, die abzulehnen sei. Des Weiteren wies der DGB darauf hin, dass so genannte Juniorprofessoren trotz der geplanten Erhöhung des W1-Grundgehalts unteralimentiert werden.

Mehr Informationen:
Die ausführliche DGB-Stellungnahme finden Sie online unter DGB - Beamte

Quelle: Beamten-Magazin 01/2013

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