Aus- und Weiterbildung; Praxisforen

Aus- und Weiterbildung

Personalmanagement nötig

Die Frage „Wie kann die Aus- und Weiterbildung im öffentlichen Dienst zu guter Arbeit beitragen?“ hat die Diskussion im Jugendforum bestimmt. Im Vordergrund stand der Austausch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Unter der Überschrift „Mein gutes Erlebnis zwischen Schreibtisch und Aktenschrank“ berichteten sie über positive Erfahrungen und erarbeiteten Anregungen, wie die Aus- und Weiterbildung im öffentlichen Dienst verbessert werden könnte. So sollten neben mehrtägigen Seminaren und Workshops für Auszubildende direkte Kundengespräche intensiver in die Ausbildung einbezogen werden. Die individuellen Stärken der Auszubildenden und Mitarbeiter müssten erkannt und in Form von Weiterbildungen gefördert werden, betonten die Besucher des Forums.

Als einen der wichtigsten Aspekte auf dem Weg zu guter Arbeit stellte die Teilnehmergruppe ein modernes Personalmanagement mit individueller Personalentwicklung heraus. Ein solches Konzept sei die Grundlage für eine verbesserte Aus- und Weiterbildung, bestätigte Professor Manfred Röber von der Universität Leipzig in seiner anschließenden Stellungnahme zu den erarbeiteten Vorschlägen. Ein entscheidender Faktor seien dabei Personalentwicklungskonzepte, die Anreize für die Mitarbeiter schaffen, sich für Weiterbildungen zu interessieren. „Denn Dienst nach Vorschrift können wir uns nicht leisten“, sagte Röber.

Das alleinige Anhäufen von neuem Wissen reiche nicht aus, um Mitarbeiter zur Weiterbildung zu motivieren. Dreh- und Angelpunkt sei in diesem Bereich ein gutes Personalmanagement.

Quelle: Beamten-Magazin 11.-12/2012

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