Länder wollen höhere Einsparungen bei Beamten; Europa

Länder wollen höhere Einsparungen bei Beamten

Um Einsparungen bei den Beamtinnen und Beamten der Europäischen Union (EU) ist ein Streit entbrannt. Einigen Mitgliedsländern, darunter Deutschland, gehen die Vorschläge der EU-Kommission zur Reform der Verordnung über die Bediensteten der EU nicht weit genug. Die Verordnung legt die Beschäftigungsbedingungen der Beamten fest. Nach den Berechnungen der EU-Kommission könnte eine Milliarde Euro eingespart werden, indem das Renteneintrittsalter der Beamten von 63 auf 67 Jahre angehoben, die Anzahl der Beschäftigten um fünf Prozent reduziert und die Wochenarbeitszeit erhöht werden würde. Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Österreich, Dänemark, Finnland, die Niederlande und Schweden haben die Kommission aufgefordert zu berechnen, wie fünf, zehn oder fünfzehn Milliarden Euro eingespart werden könnten. Die Kommission habe aber bisher keine Vorschläge vorgelegt, daher könne der EU-Rat keinen Entschluss fassen. Das EU-Parlament ebenso wie die Kommission sind der Meinung, dass drastische Einschnitte wie sie der EU-Rat fordere, nicht möglich sind.

Quelle: Beamten-Magazin 10/2012

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