EVG gründet beamtenpolitischen Ausschuss; Bahn

EVG gründet beamtenpolitischen Ausschuss

Bei der EVG widmet sich nun ein beamtenpolitischer Ausschuss den Interessen der Beamtinnen und Beamten im Bahn-Konzern. Auf der konstituierenden Sitzung im September wählten die Ausschussmitglieder Ulrich Nölkenbockhoff zum Sprecher. Er ist auch Vorsitzender des Besonderen Hauptpersonalrats bei der Präsidentin des Bundeseisenbahnvermögens. Stellvertreter sind Gerald Horst, Vorsitzender des dortigen Hauptpersonalrats und Jochen Schünemann, Vorsitzender des Gesamtpersonalrates beim Eisenbahnbundesamt.

Der Ausschuss soll die Interessen der verbeamteten Mitglieder aus den Wahlkreisen der EVG bündeln, daraus gemeinsame Ziele einer gewerkschaftlichen Beamtenpolitik formulieren und in die gewerkschaftlichen, betrieblichen und behördlichen Gremien einbringen. Er vertritt die Interessen der Beamten in Zusammenarbeit mit den Organisationsstellen der EVG und des DGB. Die vielseitigen Themen in den Bereichen Besoldung, Krankenversorgung, Bundeseisenbahnvermögen, Eisenbahnbundesamt und Beamte im Konzern der Deutschen Bahn könnten nur durch engagierte Kolleginnen und Kollegen mit berufsspezifischen Kenntnissen begleitet werden, teilt die EVG mit. Der Ausschuss hat sich unter anderem mit den sehr langen Wartezeiten bei Erstattungen der Krankenversorgung der Bundesbeamten (KVB) befasst. „Die Geduld der KVB-Mitglieder wird überstrapaziert“, sagt Nölkenbockhoff. Die EVG forderte erneut, umgehend Abhilfe zu schaffen. Auf dem Arbeitsprogramm stehen außerdem der Demografiebericht der Bundesregierung und beamtenrechtliche Beteiligungsverfahren.

Quelle: Beamten-Magazin 10/2012

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