DGB will Arbeitsbedingungen reformieren; Thüringen

DGB will Arbeitsbedingungen reformieren

Der DGB dringt auf bessere Arbeitsbedingungen für die Beamtinnen und Beamten in Thüringen. In einem Eckpunktepapier fordert er eine Reform des Dienstrechts. Ziel sind mehr Neueinstellungen, die Wiedereinführung der Altersteilzeit und kürzere Wartezeiten bei Beförderungen. Beamte im Landesdienst warten im Schnitt zehn Jahre. „Gute Arbeit muss auch entsprechend honoriert werden“, betont der DGB. Tariferhöhungen sollen zeit- und inhaltsgleich auf die Besoldung übertragen werden. Die Arbeitsbedingungen müssten so gestaltet werden, „dass die Beschäftigten ihre Aufgaben mit „hoher fachlicher und sozialer Kompetenz wahrnehmen können“ und Arbeit nicht zur Last werde. Der öffentliche Dienst in Thüringen werde diesen Anforderungen nicht gerecht. Starker Personalabbau in den vergangenen Jahren habe die Belastung für die Beschäftigten stark erhöht. „Hohe Krankenstände und riesige Überstundenberge“ seien die Folge. Bei der Geraer Feuerwehr hätten sich 15.000 Überstunden angehäuft, zum ersten Mal nach elf Jahren seien jetzt drei neue Beschäftigte eingestellt worden. An Schulen müssten bis 2015 pro Jahr 700 Stellen neubesetzt werden. Laut statistischem Landesamt hat sich die Zahl der Landesbediensteten in den vergangenen zehn Jahren um 15 Prozent auf 64.000 verringert.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2012

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