Konferenz unterstützt GEW beim Thema Lehrergesundheit; Schleswig-Holstein


Konferenz unterstützt GEW beim Thema Lehrergesundheit

Die GEW Schleswig-Holstein hat bei der ersten Bildungskonferenz der neuen Kultusministerin Zuspruch erhalten für ihre Forderungen. Der Landesvorsitzende Matthias Heidn verbuchte „auf der GEW-Habenseite“ deutliche Unterstützung der Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer für Schritte, um Lehrerinnen und Lehrer gesund zu erhalten und für stärkere Anstrengungen bei der Fortbildung. Mit der Gesundheit der Lehrer dürfe nicht länger Schindluder getrieben werden, erklärte die GEW: Daher schlägt sie vor, die Arbeitsbelastung zu senken. Ab kommendem Schuljahr sollen Grundschullehrer eine Stunde weniger unterrichten. Sie haben mit 28 Wochenstunden die höchste Lehrverpflichtung. Im darauffolgenden Schuljahr soll es für alle Pädagogen eine Pflichtstunde weniger geben. Fortbildungen müssten bei der Arbeitszeit berücksichtigt und finanziell vollständig vom Arbeitgeber getragen werden, fordert die GEW. Weiterbildung dürfe nicht zu einer noch höheren Belastung der Lehrer führen. Heidn zog ein positives Fazit der Tagung mit Politikern, Eltern und Lehrern, zu der Ministerin Waltraud Wende (parteilos) eingeladen hatte: „Natürlich bleibt das Schulsystem in Schleswig-Holstein auch nach dieser Konferenz eine Baustelle mit vielen Problemen. Aber die Konferenz hat zur Transparenz und zur Einbeziehung von gesellschaftlichen Gruppen in die aktuelle schulpolitische Diskussion beigetragen, was schon für sich genommen gut zu bewerten ist.“ Heidn kündigte an, die GEW werde weiter mit Nachdruck dafür streiten, dass alle Stellen im Bildungsbereich erhalten bleiben, die Pflichtstundenzahl gesenkt und Klassen
verkleinert werden.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2012

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