Öffentliche Aufträge an Mindestlohn gebunden; Mecklenburg-Vorpommern

Öffentliche Aufträge an Mindestlohn gebunden

Mecklenburg-Vorpommern hat ein Gesetz für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen. Auf Beschluss des Landtages müssen Unternehmen, die Aufträge des Landes erhalten wollen, ihren Beschäftigten mindestens einen Stundenlohn von 8,50 Euro zahlen. Damit soll verhindert werden, dass sich Betriebe bei der Konkurrenz um Aufträge gegenseitig mit niedrigen Löhnen unterbieten. Der Vizechef des DGB Nord, Ingo Schlüter, urteilte: „Das ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Tarifverträgen in Mecklenburg-Vorpommern.“ Die Leiterin des ver.di-Landesbezirks, Karin Hesse,
sagte: „Mit dem Vergabegesetz entsteht ein neuer Baustein für den bundesweiten gesetzlichen Mindestlohn.“

Quelle: Beamten-Magazin 07/08.2012

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