GdP: Reform löst Probleme der Polizei nicht; Mecklenburg-Vorpommern

GdP: Reform löst Probleme der Polizei nicht

Ein Jahr nach der Neuorganisation der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern sieht sich die GdP in ihren Bedenken bestätigt. Grundsätzliche Probleme der Polizei bestünden fort, stellte der Landesvorsitzende Michael Silkeit ein Jahr nach dem Start der Polizeistrukturreform im März 2011 fest. Für wachsende Aufgaben stehe immer weniger Personal zur Verfügung, das zusehends überaltere. „Die durchaus gut gemeinten Ansätze in der Polizeireform werden durch die Rahmenbedingungen konterkariert“, bedauerte Silkeit. Mit der Reform wurden die Polizeipräsidien aufgelöst, die Zahl der Inspektionen verkleinert und mehr Polizisten in den Revieren eingesetzt. Das Ziel war mehr Polizeipräsenz in der Fläche. Große Erwartungen richtet Silkeit an die Überprüfung der Strukturen im Innenministerium und der Landespolizei. „Die Evaluation darf sich aber nicht einseitig auf Strukturfragen oder die Stärke einer zukünftigen Landespolizei beschränken“, warnte Silkeit. Lösungen zur desolaten Beförderungssituation in der Landespolizei oder der Überalterung seien überfällig.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2012

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