Bundespolizei fordert Einstellungen; Bund

Bundespolizei fordert Einstellungen

Die Bundespolizei braucht mehr Personal. Das fordert der Vorsitzende des Bereichs Bundespolizei in der GdP, Josef Scheuring, angesichts wachsender Aufgaben für die Beschäftigten. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) verlange mehr Kontrollen an den Binnengrenzen innerhalb Europas. „Für die Umsetzung seiner Forderung muss Friedrich deutlich mehr Personal für die Bundespolizei einstellen“, sagte Scheuring. „In der Bundespolizei wurde in den letzten Jahren Personal abgebaut und gleichzeitig wurden neue Aufgaben übernommen.“ Die Luftfrachtkontrolle sei hinzugekommen. Allein durch den Ausbau von Flughäfen sind Scheuring zufolge in den nächsten fünf Jahren rund 1.500 Beamtinnen und Beamte zusätzlich nötig. Indes seien 2.500 Stellen, überwiegend in der Verwaltung, in 15 Jahren abgebaut worden. Bis 2014 wolle der Bund bei den Ausgaben für die Polizei sparen. Nach dem Wegfall der Kontrollen an den Grenzen zu Tschechien und Polen 2007 sei in Ostsachsen etwa die Hälfte der 1.100 Stellen weggefallen. Ein Anstieg von Straftaten in diesen Grenzregionen zeige, dass die Polizei dort Präsenz zeigen solle, meint Scheuring. Einfuhr von Rauschgift, Autodiebstähle und Einbrüche sorgten seit Jahren für Unruhe bei den Menschen, die in der Nähe von Landesgrenzen leben. „Wir könnten deutlich mehr Sicherheit herstellen“, versichert Scheuring. „Dafür bräuchten wir mehr Personal.“ Die Bundespolizei habe „ein massives Überlastungsproblem.“

Quelle: Beamten-Magazin 04/2012

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