Matthias Schlenzka; Referatsleiter für Beamtenrecht in der Abteilung Beamte und Öffentlicher Dienst beim DGB-Bundesvorstand; Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die „Vernetzung“ unserer Gesellschaft durch das Internet schreitet rapide voran. Noch vor wenigen Jahren beschränkte sich die Nutzung des Internets für viele Menschen auf E-Mail oder die Suche nach Informationen. Mit der Entwicklung von Onlineshops wurden die Internetangebote vielschichtiger, aber auch kommerzieller. Unter dem Schlagwort Web 2.0 kamen neue interaktive Elemente hinzu, die den Nutzer auch zum Gestalter des Internets machten; soziale Netzwerke entstanden.

Auch die öffentliche Verwaltung erhebt zunehmend den Anspruch, für die Abwicklung von Verwaltungsprozessen die Informations- und Kommunikationstechniken der elektronischen Medien zu nutzen. Neudeutsch nennt sich diese Entwicklung E-Government. Nun hat die Bundesregierung einen Entwurf für ein E-Government-Gesetz vorgelegt (Seite 7). Das „Magazin für Beamtinnen und Beamte“ hat dies zum Anlass genommen, dieses Thema in den Focus zu rücken. In seinem Beitrag auf den Seiten 4 und 5 wirbt Dr. Martin Wind für einen Neustart der E-Government-Diskussion. Eine weitere Facette von E-Government zeigt Dr. Karsten Schneider in seinem Kommentar auf der Seite 6 auf.

Ende letzten Jahres wollten wir von unseren Leserinnen und Lesern wissen, was Sie über das Beamten-Magazin denken und haben Sie in einer Umfrage nach Ihrer Meinung gefragt. Wir möchten uns bei allen Leserinnen und Lesern bedanken, die sich an der Umfrage beteiligt haben. Ihre Antworten werden wir nutzen, um das „Magazin für Beamtinnen und Beamte“ weiter zu verbessern. Auf der hinteren Umschlagseite haben wir einige Ergebnisse der Umfrage zusammengestellt.

Matthias Schlenzka
Referatsleiter für Beamtenrecht in der Abteilung Beamte und Öffentlicher Dienst beim DGB-Bundesvorstand

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