GEW fordert feste Arbeitsplätze für Lehrer; Bayern

GEW fordert feste Arbeitsplätze für Lehrer

Die GEW kritisiert die unsichere Anstellung von Lehrerinnen und Lehrern in Bayern. Zum neuen Schulhalbjahr weist sie darauf hin, dass wie in den vergangenen Jahren nur 200 von 800 ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern an Gymnasien einen festen Arbeitsplatz erhalten. Andererseits könne der reguläre Unterricht nur durch Vertretungen und Teilabordnungen von Lehrern an andere Schulen einigermaßen aufrechterhalten werden, berichtet die GEW-Landesvorsitzende Gele Neubäcker. An Grund- und Hauptschulen seien händeringend Kräfte gesucht worden, die bis zum Ende des Schuljahres die Stellen für Krankheitsvertretungen aufstocken sollten. „Angeboten wurden befristete Verträge für maximal ein halbes Jahr“, sagt Neubäcker. Eine solche Politik könne nicht funktionieren. „Tausende Lehrerinnen und Lehrer auf Wartelisten können nicht Daumen drehend darauf warten, dass ihnen vielleicht ein befristeter Halbjahresjob angeboten wird, um dann wieder leer auszugehen.“ Die Gewerkschafterin fordert feste Arbeitsverhältnisse für qualifizierte Lehrer.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2012

mehr zu: Themen und Inhalte
Startseite | Sitemap | Publikationen | Newsletter | Kontakt | Datenschutz | Impressum
www.beamten-informationen.de © 2021