Beamte sollen weiter 41 Stunden arbeiten; Nordrhein-Westfalen

Beamte sollen weiter 41 Stunden arbeiten

An der Wochenarbeitszeit der Beamtinnen und Beamten von 41 Stunden soll sich in Nordrhein-Westfalen nichts ändern. Die Landesregierung beabsichtigt außerdem, mindestens noch für dieses Jahr die Kürzung des Weihnachtsgeldes beizubehalten. Das geht aus dem Entwurf des Personalhaushalts 2012 hervor. Bei einer Anhörung hierzu lehnte der DGB beide Vorhaben ab. Die Arbeitszeiterhöhung im Jahr 2004 sei „bewusst befristet gewesen, um eine Haushaltsnotlage in den Griff bekommen zu können“, erläuterte die stellvertretende Landesvorsitzende Sabine Graf. „Die erneute Verlängerung dieser Arbeitszeitregelung ist beschäftigungspolitisch falsch und sachlich unbegründet.“ Die Kürzung des Weihnachtsgeldes solle rückgängig gemacht werden. Übereinstimmung mit der Landesregierung herrsche darin, dass Personalabbau kein Weg sein könne, um den Landeshaushalt weiter zu konsolidieren. „Damit das Land seine Aufgaben optimal erfüllen kann, wäre ganz im Gegenteil sogar mehr Personal notwendig“, unterstrich Graf. Voraussetzung, um qualifizierte Bewerber zu gewinnen, seien gute Arbeitsbedingungen mit leistungsgerechter Bezahlung.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2012

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